Sofa, Sessel und Stuhl: stylishe Sitzmöbelparade

Ob klei­ne Woh­nung oder groß­zü­gi­ge Vil­la, kaum ein Möbel ist so wich­tig für uns wie das Sitz­mö­bel. Wir zei­gen, wel­ches Sofa, wel­che Ses­sel und Stüh­le mit auch ohne Be-Sit­zer eine gute Figur machen.

Sind wir doch mal ehr­lich – der hoch zivi­li­sier­te Mensch ver­bringt die meis­te Zeit sei­nes Tages, um nicht zu sagen sei­nes Daseins, im Sit­zen. Wir sit­zen beim Essen, im Büro oder im Auto und selbst wer mit dem Fahr­rad zur Arbeit fährt, sitzt auf dem Sat­tel. Ledig­lich Kaf­fee, will man uns glau­ben machen, trinkt man to go.

Das Sofa

Unser Titel­bild zeigt Sofa „Oli­vi­er“ von Flou.

Das untrüg­li­che Gefühl, es im dop­pel­ten Wort­sinn besit­zen und dann nicht mehr auf­ste­hen zu wol­len,“ sind für Desi­gner Chris­ti­an Wer­ner die ent­schie­de­nen Kri­te­ri­en für ein gutes Sitz­mö­bel. „Das Sofa ist ein bestim­men­des Ele­ment des Wohn­raums und Aus­druck der indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keit. Es kos­tet viel Geld – also hat der Kun­de den berech­tig­ten Anspruch, dar­auf lan­ge gut sit­zen zu kön­nen und dass es ihm auch über­mor­gen gefällt.“

Für den nie­der­län­di­schen Pols­ter­mö­bel­her­stel­ler Leo­lux ent­warf Wer­ner das modu­la­re Sofa­sys­tem „Gua­da­lu­pe“ mit cha­rak­te­ris­tisch gespann­ten Pols­tern, deren Abschluss­sei­ten sich durch Farb- und Mate­ri­al­kon­tras­te vari­ie­ren lassen.

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Damit die Wahl des pas­sen­den Sitz­mö­bels für Sie nicht zur Qual aus­ar­tet, prä­sen­tie­ren wir Ihnen eine unge­wöhn­li­che Aus­wahl stylisher und beque­mer Sofas, Ses­sel und Stüh­le. Vom höl­zer­nen Design­klas­si­ker – der dank Pols­ter end­lich auch beses­sen wer­den kann –, über ein Ches­ter­field-Sofa mit Rol­len bis hin zum Metall­stuhl im fili­gra­nen Origami-Look …

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Das Run­de muss ins Ecki­ge: Ergeb­nis einer Zusam­men­ar­beit des fin­ni­schen Labels Artek mit dem deut­schen Desi­gner Kon­stan­tin Grcic ist Stuhl „Riva“. Die Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des klas­si­schen Holz­stuhls bedient sich dabei des Lieb­lings­ma­te­ri­als von Design­le­gen­de und Artek Mit­be­grün­der Alvar Aal­to: Holz. Beim Sitz­pols­ter kann zwi­schen Leder oder einem 3-D-Strick­be­zug gewählt werden.
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Den schwarz-rot-blau­en Riet­veld-Stuhl kennt eigent­lich jeder. Als Mit­glied der Künst­ler­grup­pe De Sti­jl setz­te Riet­veld die Kom­po­si­tio­nen der Grup­pe in Möbel und Archi­tek­tur um. Er woll­te bewei­sen, dass sich etwas Schö­nes, ein räum­li­ches Objekt, aus nichts als gera­den, maschi­nell vor­ge­fer­tig­ten Tei­len bau­en ließ. Bei Design­lieb­ha­bern steht er meist als unbe­nutz­te Stuhl­skulp­tur gleich einem Kunst­ob­jekt im Raum. Doch wuss­ten Sie, dass der Riet­veld-Stuhl von Beginn an mit einem losen Pols­ter als Auf­la­ge gedacht war? Daher bringt Cas­si­na den „Black red blue (Zeilma­ker Ver­si­on)“ nun auch mit einer wahl­wei­se in Stoff oder Leder erhält­li­chen Auf­la­ge auf den Markt. Sieht doch gleich viel beque­mer aus.
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Mit Voll­gas an die Spit­ze: Eine Hom­mage an die Sit­ze legen­dä­rer Auto­mo­bil­klas­si­ker ist der „Hea­ley Lounge“ von Wal­ter Knoll. Das sof­te Pols­ter betont die mar­kan­te Abstep­pung der Pfei­fen­hef­tung. Mit oder ohne Arm­leh­nen erhältlich.
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Ein Ches­ter­field-Sofa gehört in jeden eng­li­schen Her­ren­club wie, ja, wie eben die Her­ren. Doch die­se Ver­si­on kommt deut­lich flot­ter daher, als es der fei­nen eng­li­schen Art ent­spricht: klei­ne Räder machen das nur an der Rücken­leh­ne kapi­to­nier­te und nach sei­nem bri­ti­schen Vor­bild benann­te Modell von DePa­do­va mobil.
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Die wür­di­ge Nach­fol­ge des klas­si­schen Wie­ner Kaf­fee­haus­stuhls von Micha­el Tho­net tritt Bug­holz­stuhl „Bre­zel“ an, den das Desi­gner­duo Luci­di Peve­re für GTV ent­warf. Ein kla­res Zei­chen für Fort­schritt ist die gepols­ter­te Variante.
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Ein Platz für mich allein: Für halb lie­gen­de, halb sit­zen­de Posi­tio­nen eig­net sich eine Chai­se­longue. Das erst­mals Anfang des 18. Jahr­hun­derts erwähn­te Möbel ist selbst­er­klä­rend ein ver­län­ger­ter Ses­sel, der ursprüng­lich einem kur­zen Mit­tags­schläf­chen dien­te. Dick und weich gepols­tert wie Modell „Lawrence Long C“ von Marie’s Cor­ner lädt er auch zur ent­spann­ten Lek­tü­re. Viel­leicht am bes­ten nach einem kur­zen Nickerchen …
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Fili­gra­nes Gebil­de: Die japa­ni­sche Papier­falt­kunst Ori­ga­mi inspi­rier­te Lær­ke Bo Poul­sen & Maja Bøgh Vin­dbjerg zur skulp­tu­ra­len Form von Metall­stuhl „Buk“ des däni­schen Möbel­la­bels Wood.
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Geht auch wei­cher: Die sicher gemüt­li­che­re Vari­an­te einer Sitz­skulp­tur ver­kör­pert Prosto­ri­as Modell „3angle“. Eine Taschen­fe­der­kern-Pols­te­rung mit Kalt­schaum-Umman­te­lung sorgt für opti­ma­len Sitzkomfort.
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Mini­ma­lis­ti­scher geht’s kaum: Beson­ders läs­sig sind das „Rocket day­bed“, die „Lounge Satel­li­ten “ und Sitz­kis­sen „Full Moon“ von Trímm Copen­ha­gen, die sich glei­cher­ma­ßen für den Indoor- wie Out­door-Gebrauch eignen.
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Auch ein schö­ner Rücken kann ent­zü­cken: Von einem Pfer­de­sat­tel inspi­riert ist die Umman­te­lung in hand­ge­näh­tem Leder von Ses­sel „Loui­sia­na“ (DePa­do­va). Ein pas­sen­der Foots­tool ver­spricht maxi­ma­le Entspannung.

 

Sie suchen kein neu­es Sofa, son­dern wol­len es nur mit einem neu­en Stöff­chen auf­mö­beln? Dann sind Sie bei Bemz rich­tig. Die schwe­di­sche Design­fir­ma hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Ikea-Sofas mit maß­ge­schnei­der­ten, hoch­wer­ti­gen Bezü­gen einen zwei­ten Früh­ling zu bescheren.

Der Ent­wurf „Arti­s­kok“ der 20-jäh­ri­gen Münch­ner Nach­wuchs­de­si­gne­rin Lena Mai­er (unten) fin­det sich hier neben so bekann­ten Mar­ken wir Marimek­ko oder Desi­gners Guild wieder.

BDA 2016, Artiskok by German winner Lena Maier, Lifestyle picture 1

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