Einrichtungs-Studio A.S.H: maßgeschneiderte Raum-Anzüge

Wie vie­le gute Ein­fäl­le auf weni­ge Qua­drat­me­ter pas­sen, bewei­sen Sil­ke Pabelick und Astrid Köl­sche von Stu­dio A.S.H. in die­ser Düs­sel­dor­fer Woh­nung. Immer einen Schritt wei­ter­zu­den­ken als gewöhn­lich, ist gera­de­zu ein Mar­ken­zei­chen des Köl­ner Frau­en-Power-Duos. Das Ergeb­nis: Räu­me, die ihren Bewoh­nern auf den Leib geschnei­dert sind.

Die Liebe steckt im Detail

Eine Schie­be­tür aus geo­me­trisch ange­ord­ne­ten, leder­be­zo­ge­nen Ele­men­ten glei­tet laut­los vor die Tür­öff­nung. Schon ist der pri­va­te­re Wohn­be­reich mit Schlaf­zim­mer und Bad voll­stän­dig vom Rest der Woh­nung abge­schirmt. Die­ser ein­fa­che Trick spart nicht nur Raum, son­dern struk­tu­riert ihn in Funk­ti­ons­räu­me: pri­vat und repräsentativ.

Gleich­zei­tig gibt die geschlos­se­ne Schie­be­tür die Stel­le frei, an der sie sich zuvor befand und damit den Blick auf Tape­te „Rif­les­so“, mit einer von Pie­ro For­na­set­ti ent­wor­fe­nen Stadt­an­sicht. Die wei­chen Leder-Ele­men­te ste­hen nun der Stadt­an­sicht zur Sei­te und die gesam­te Wand­flä­che ist gestaltet.

Schiebetür_Lederbezogen_ash_Duesseldorf_decohome.de

Innenarchitektur, die emotional berührt

Auch am Boden setzt sich die räum­li­che Tren­nung optisch fort. Wäh­rend man im Schlaf­be­reich, wo man viel­leicht ger­ne mal bar­fuß unter­wegs ist, auf Holz­bo­den wan­delt, grenzt sich der Wohn-Ess­be­reich mit pfle­ge­leich­ten hel­len Flie­sen ab und ent­bin­det Gäs­te von der manch­mal eher pein­li­chen Fra­ge: Schu­he anlas­sen oder ausziehen?

Wir erle­ben seit eini­ger Zeit eine Rück­be­sin­nung auf natür­li­che und hap­tisch anspre­chen­de Mate­ria­li­en – zu viel High­tech und kar­ges, coo­les Design wird als unmensch­lich und unecht emp­fun­den. Die Leu­te möch­ten ihre Wohn­um­ge­bung ‚begrei­fen‘ und durch die Innen­ar­chi­tek­tur emo­tio­nal berührt wer­den“ erklärt Sil­ke Pabelick.

Glän­zen­des und Mat­tes, Rau­es und Wei­ches – dass die Damen vom Stu­dio A.S.H. auch die­sem Bedürf­nis wohl durch­dacht ent­spre­chen, erschließt sich beim Blick auf die span­nen­de Zusam­men­stel­lung, die bewusst auf Gegen­sät­ze und Brü­che setzt. Ein schma­ler höl­zer­ner Sekre­tär davor mar­kiert den klei­nen Workspace, auf dem ledig­lich ein Note­book Platz fin­den muss.

Sekretaer_ash_Duesseldorf_decohome.de
 
Wohnzimmer_ash_Duesseldorf_decohome.de
 
Badezimmer_ash_Duesseldorf_decohome.de
 
Badezimmerwand_ash_Duesseldorf_decohome.de
 

Wohnen mit allen Sinnen

Bequem gepols­ter­te Stüh­le mit zier­li­chen Mes­sing-Füßen ver­sam­meln sich um den lan­gen Ess­tisch. Um einen Mau­er­vor­sprung her­um erwei­tert sich der Raum zum Wohn­be­reich mit Sitz­ecke und an der Wand ange­brach­tem Fern­se­her. Dass man auf die­sen übri­gens auch vom Ess­tisch einen guten Blick hat, ist eben­so gewollt, wie die Tat­sa­che, dass er sich nicht ver­steckt son­dern gleich einem mono­chro­men Gemäl­de die Wand bestimmt.

Essbereich_ash_Duesseldorf_decohome.de

Ein an der Rück­wand teil­ver­spie­gel­tes Regal rahmt den Durch­gang zur Küche, die optisch viel­mehr dem Mixen von Cock­tails und Long­drinks denn der Zube­rei­tung von Spei­sen zu die­nen scheint. Als klei­ner Exkurs in die Fir­men­ge­schich­te von Stu­dio A.S.H. sei hier erwähnt, dass die Idee sich selb­stän­dig zu machen, einst in Harry’s New York Bar in Köln Gestalt annahm.

Die in expres­siv gema­ser­tem, dunk­lem Stein geklei­de­te Anrich­te mit zwei Bar­ho­ckern grenzt den tat­säch­li­chen Koch- und Arbeits­be­reich ab. Wie viel hier am Ende des Tages tat­säch­lich gekocht wird, ist nicht rele­vant, denn schon ein leich­tes Salät­chen mit einem Glas Was­ser wird in die­sem Umfeld zur Augenweide.

Kueche_ash_Duesseldorf_decohome.de

Wohntextilien à la Studio A.S.H.

Wohn­tex­ti­li­en sind das Tüp­fel­chen auf dem i und noch mehr als das. Sie wir­ken akus­tisch, beru­hi­gend und run­den den Raum ab. Als Vor­hang oder Tep­pich brin­gen sie Hap­tik und Wohl­ge­fühl. Kis­sen und Decken sind als Acces­soires sehr gut geeig­net, um Far­be und wage­mu­ti­ge Struk­tu­ren zu ver­tei­len, ohne zu auf­dring­lich zu wer­den. Tep­pi­che, wie die von Jan Kath oder Floor to Hea­ven sind Kunst­wer­ke für den Boden. Sie wir­ken wie Inseln und bestim­men Orte im Raum, die zum Ver­wei­len ein­la­den,“ ist Sil­ke Pabelick überzeugt.

Dane­ben zau­bern direk­te wie indi­rek­te Licht­quel­len gezielt insze­nier­te Wohl­fühl­zo­nen. Zuge­ge­ben: Ein Schnäpp­chen sind die Ent­wür­fe der bei­den ein­falls­rei­chen Damen natür­lich nicht. Doch das sind maß­ge­schnei­der­te Din­ge selten.

Schlafzimmer_ash_Duesseldorf_decohome.de

www.studio-ash.de

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