Ein luftiges Strandhaus aus Stein, Holz und Glas

Mit atem­be­rau­ben­der Aus­sicht trumpft die­ses Strand­haus in Plet­ten­berg Bay auf. Sei­ne archi­tek­to­ni­schen Fines­sen ver­frach­ten den Bewoh­ner in eine frei schwe­ben­de Traum­land­schaft zwi­schen Him­mel und Meer. Wir befin­den: moder­ne Archi­tek­tur at it’s best!

Mehr Meer geht nicht

Den spek­ta­ku­lä­ren Blick auf den indi­schen Oze­an mit sei­nen Bewoh­nern, der jeden Tier­fil­mer vor Neid erblas­sen lie­ße, genie­ßen die Bewoh­ner die­ses Strand­hau­ses an der Süd­sei­te der Beacon Isle in Plet­ten­berg Bay. Und das ger­ne auch mit Gäs­ten. Plet­ten­berg Bay liegt rund 600 Kilo­me­ter öst­lich von Kap­stadt an der Gar­den Rou­te, einem der tou­ris­ti­schen High­lights Südafrikas.

Maxi­ma­ler Aus­blick lau­te­te denn auch die obers­te Devi­se für den Ent­wurf des Archi­tek­tur­bü­ros Sao­ta mit Büros in Kap­stadt und Dur­ban. Rich­tung Nor­den blickt man in der Fer­ne auf die Outeni­qua Moun­ta­ins, im Süd­os­ten sieht man die Halb­in­sel Rob­berg, ein Natur­re­ser­vat mit Wan­der­we­gen und Hei­mat einer gro­ßen Rob­ben­ko­lo­nie. Gleich einem gen Hori­zont zei­gen­den Fin­ger ragt eine lan­ge Ter­ras­se aus dem Kor­pus des Gebäu­des her­aus, gerahmt nur von trans­pa­ren­tem Glas – ein maxi­mal opti­mier­ter Blick. Von die­ser impo­san­ten Par­ty-Ter­ras­se bli­cken die Haus­her­ren mit ihren Gäs­ten ins Blaue.

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Sandburg mit Aussicht

Das Strand­haus thront auf einer Düne und erstreckt sich über meh­re­re Stock­wer­ke stu­fen­ar­tig den Hang hin­ab. „Vom Strand aus woll­ten wir das Gebäu­de als einen Stein­so­ckel dar­stel­len, über den das Ober­ge­schoss flu­tet,“ erklärt Archi­tek­tin Mias Claas­sens, die als Mit­glied des Pro­jekt­teams Ent­wurf und Bau des Hau­ses begleitete.

Ein Effekt, der durch viel Glas im Wohn­be­reich und vor­kra­gen­de archi­tek­to­ni­sche Ele­men­te im obers­ten Stock­werk erzielt wird. Wäh­rend der unte­re Teil des Strand­hau­ses das mas­si­ve Mau­er­werk betont, wirkt das teil­wei­se nur von Säu­len getra­ge­ne Erd­ge­schoss mit offen inein­an­der über­ge­hen­den Wohn­be­rei­chen luf­tig und leicht. Ein Ein­druck, der vor allem auf das Wohn­zim­mer zutrifft.

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Vor­der- und Rück­wand sind ver­glast und las­sen sich kom­plett öff­nen. Ein über­di­men­sio­na­ler offe­ner Kamin aus oxi­dier­tem Kup­fer domi­niert den Raum und spen­det an küh­len Tagen Wär­me. Auch ohne Feu­er ist er ein ech­ter Hin­gu­cker. Das Mate­ri­al stammt übri­gens von aus­ran­gier­ten Heiß­was­ser­zy­lin­dern und ent­spricht in Punc­to Nach­hal­tig­keit ganz dem Ide­al des Archi­tek­tur­bü­ros. Natur­ma­te­ria­li­en in hel­len Tönen bestim­men die Ein­rich­tung und üben sich in dezen­ter Zurück­hal­tung gegen den stän­dig wech­seln­den Blau­tö­nen der Natur vor dem Fenster.

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Rückzugsort Strandhaus

Im obe­ren Geschoss lie­gen die Schlaf­zim­mer. Den Sand­ton der Wän­de wähl­te das Desi­gner-Team von Sao­ta als Ent­spre­chung zur natür­li­chen Umge­bung des Hau­ses. Fens­ter­lä­den aus Holz schüt­zen die Pri­vat­sphä­re und schir­men die Schla­fen­den vor glei­ßen­dem Son­nen­licht ab. Zurück­ge­scho­ben und mit einem Milch­kaf­fee in der Hand ist der Blick vom Bett aller­dings auch mit offe­nen Augen ein Traum.

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www.saota.com

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