Stoffkunde: Outdoor-Textilien
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Outdoor-Stoffe: Sie sind robust, wetterbeständig und bringen jede Menge Sommer-Flair in den Garten! In unserer Stoffkunde verraten wir, was die Freiluft-Gewebe ausmacht und warum wir sie jetzt auch drinnen einsetzen.

Das Gewebe

Bei der Herstellung von Outdoor-Stoffen kommt häufig eine Polyacrylfaser zum Einsatz. Polyacryl überzeugt durch Eigenschaften wie Leichtigkeit, Weichheit, starke Bauschkraft, Festigkeit, Scheuer-, Licht- und Wetterbeständigkeit.

Seit 1950 wird diese Chemiefaser kommerziell produziert. Polyacryl wird aus dem Erdölbestandteil Propylen und Ammoniak gewonnen. Als Reinstoff ist es hart, steif, chemikalien- und lösungsmittelresistent und hat einen Schmelzpunkt oberhalb der Zersetzungstemperatur. Somit gilt es als besonders strapazierfähig und kann ohne weiteres auch draußen eingesetzt werden.

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Kollektion „Tobago“ von JAB Anstoetz

Was können Outdoor-Stoffe?

Outdoor-Gewebe sind regenbeständig und bleichen auch bei starker Sonneneinstrahlung nicht aus. Die schmutzabweisenden Gewebe können bei niedrigen Temperaturen gewaschen und gebügelt werden. Meistens reichen aber auch schon Gallseife und Wasser.

In den vergangenen Jahren haben sich Outdoor-Stoffe vor allem haptisch verändert und sind kaum noch von Indoor-Textilien zu unterscheiden. So können sie auch immer häufiger in Übergangsbereichen wie Wintergärten, Wohnmobilen aber auch in Essbereichen eingesetzt werden, ohne dass man beim Anfassen einen Unterschied merkt.

Generell dürfen Sie – ganz ohne schlechtes Gewissen – Schirm, Polster, Kissen & Co. bei einem Sommergewitter auch mal draußen vergessen.

Titelbild: Sunbrella

Noch nicht genug? Diese Outdoor-Stoffe machen Sommerlaune! Und hier erklären wir was Cord, Tussah-Seide, Brokat und das Hahnentritt Muster ausmacht.

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