Safomasi: Indisches Textil-Design mal anders

Nicht grell, kei­ne Pais­leys, dafür tren­dig und trotz­dem tra­di­tio­nell: Dass Tex­ti­les aus Indi­en nicht aus­se­hen muss, als hät­te man es im Eine-Welt-Laden erstan­den, beweist ein jun­ges indisch-eng­li­sches Pär­chen. Wir ent­hül­len, wer hin­ter dem Label Safo­ma­si und den bei­den Kis­sen steckt.

Sie sind neu­gie­rig und haben den Kopf voll fröh­li­cher Bil­der: Hin­ter den Kis­sen ver­ber­gen sich Sarah Fothe­ring­ham und Man­in­der Singh vom Label Safo­ma­si. Dafür haben die bei­den kei­nen hoch­tra­ben­den Begriff aus dem Sans­krit bemüht, son­dern ein­fach nur die jeweils ers­ten bei­den Buch­sta­ben ihrer Vor- und Nach­na­men zusam­men­ge­setzt. „Es soll­te abs­trakt klin­gen und doch sehr per­sön­lich sein, da auch unse­re Kol­lek­tio­nen auf unse­ren ganz per­sön­li­chen Beob­ach­tun­gen basie­ren,“ so Sarah.

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Vor drei Jah­ren grün­de­te die Eng­län­de­rin mit ihrem indi­schen Freund ihr eige­nes klei­nes Unter­neh­men in Delhi. Wäh­rend die ers­te tex­ti­le Kol­lek­ti­on selbst gezeich­ne­ter Sieb­druck-Dessins Gestalt annahm, arbei­te­ten bei­de vor­erst wei­ter in ihren ursprüng­li­chen Beru­fen – Sarah als Wer­be­gra­fi­ke­rin und Man­in­der in der Modeindustrie.

Begon­nen hat alles mit Zeich­nun­gen in einem Skiz­zen­buch, die ich auf mei­nen Rei­sen durch Indi­en gemacht hat­te,“ erin­nert sich Sarah. Bereits mit acht Jah­ren kam sie das ers­te Mal auf den Sub­kon­ti­nent, als ihr Vater beruf­lich für vier Jah­re nach Delhi ver­setzt wor­den war. Nach ihrem Abschluss kehr­te Sarah als Ruck­sack­tou­ris­tin nach Indi­en zurück und fing kurz dar­auf ihren Job als Wer­be­gra­fi­ke­rin an.

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Neu­er Stoff aus Indi­en heißt: Kokos­nuss­pflü­cker, die hohe Pal­men erklim­men, Boo­te mit vom Wind gebläh­ten Segeln oder Kin­der, die bei Ebbe in den Was­ser­la­chen zwi­schen den Fel­sen nach See­ster­nen und Krab­ben suchen. Ihre Fotos, Zeich­nun­gen und Ein­drü­cke von Rei­sen durch Indi­en, eben­so wie in ihre eng­li­sche Hei­mat, hat Sarah in den Safo­ma­si-Kol­lek­tio­nen zu einem bun­ten Pot­pour­ri aus Kis­sen, Quilts, Küchen­tü­chern, Schür­zen, Ser­vi­et­ten sowie Taschen zusammengebunden.

Meist rei­sen wir gemein­sam“, freut sie sich. „Nur die Kol­lek­ti­on Kawaii ist von einer Jap­an­rei­se inspi­riert, die ich unter­nom­men hat­te, bevor ich Man­in­der traf“. Alle Dessins wer­den in Hand­ar­beit auf den Stoff gedruckt und spä­ter vernäht.

 
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Schö­ner kön­nen Rei­se-Erin­ne­run­gen wohl kaum umge­setzt wer­den und beim Betrach­ten der fröh­li­chen Bil­der wird so man­cher sich nicht nur über die Kis­sen oder Plaids freu­en, son­dern gleich sel­ber Urlaubs­plä­ne schmieden.

www.safomasi.com

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