Sechs Tipps für ein persönlicheres Bad

Weni­ge Räu­me wer­den heu­te noch so lang­wei­lig und unper­sön­lich gestal­tet wie das Bad. Mit pri­va­ten Well­ness-Ange­bo­ten hat der unter­schätz­te Raum an Wert gewon­nen – und wird jetzt sogar gemüt­lich. Hier kom­men sechs Ide­en für eine unge­wöhn­li­che Gestaltung.

Das Titel­bild stammt aus dem Buch „Kalei­do­scope“ von Gestal­ten und zeigt gleich zwei tol­le Gestal­tungs­ide­en: in Form und Far­be unter­schied­li­che Flie­sen für Wand und Boden. Dazu wur­de ein eher humo­ris­ti­sches Bild mit Gold­rah­men kom­bi­niert, als sti­lis­ti­scher Bruch zum moder­nen Look.

Auf die Oberfläche kommt es an

Ganz abge­se­hen von einer groß­ar­tig wohn­li­chen Gestal­tung, bie­ten eini­ge Her­stel­ler (wie hier Vil­leroy & Boch) ganz neue Lösun­gen für das Ober­flä­chen­de­sign an. Die schlich­ten Lini­en der Wan­ne geben der auf­fäl­li­gen Ober­flä­che aus hand­ge­ar­bei­te­ten Echt­holz­fur­nie­ren eine Büh­ne. Wenn dann auch noch ein Alt­bau, ein Design­klas­si­ker und per­sön­li­che Acces­soires dazu kommen …

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Maßgefertigter Überbau

Das String-Regal „Pocket“ ist ein viel gese­he­ner Klas­si­ker, weil es eben nicht nur schön und schlicht ist, son­dern auch total fle­xi­bel. Es passt sich dem Raum an – ob man nun auf Roh­putz-Wän­de steht oder bun­ter unter­wegs ist. Beson­ders schön fin­den wir, dass so Abla­ge­flä­che fast bis zum Boden genutzt wer­den kann, ohne aber direkt drauf­zu­ste­hen und damit optisch Platz abzu­zie­hen. Fazit: beson­de­res Schmuck­stück für klei­ne Bäder!

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Tapete im Bad, bitte!

Was selbst in der neue­ren Bad­ge­stal­tung noch voll­kom­men unter­schätzt wird: gemus­ter­te Tape­ten! Gera­de für klei­ne Räu­me wie Gäs­te-WCs eine beson­de­re Über­ra­schung für Besu­cher. Im Bade­zim­mer selbst macht sich eine Kom­bi­na­ti­on mit Holz­ver­klei­dung beson­ders gut, wie man sie eher aus dem bri­ti­schen Raum kennt. Dabei unbe­dingt dar­auf ach­ten, sie in einem ähn­li­chen Ton zu lackieren.

Und kei­ne Angst: Die meis­ten Her­stel­ler füh­ren heu­te Vlies-, Vinyl- oder sogar Glas­fa­ser­ta­pe­ten, die sich alle­samt für das feuch­te Raum­kli­ma eig­nen und außer­dem gut abwi­schen oder rei­ni­gen las­sen. Unser Bei­spiel in Blau mit Akzen­ten in Gold stammt von der Inte­rior­desi­gne­rin Jen­ny Kome­da.

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Schlichte Coolness

Eine Gestal­tungs­idee, die beson­ders zum wer­ti­gen Urban Style passt: Alle Ele­men­te in Mate­ri­al und Far­be auf­ein­an­der abstim­men. In unse­rem Bei­spiel von Aga­pe haben Arma­tu­ren, Wasch­be­cken und Wan­ne die glei­che matt­wei­ße Ober­flä­chen-Optik (gibt’s auch in Schwarz). Dazu passt dann wie­der wun­der­bar ein wenig Far­be. Das Design stammt übri­gens von der iko­ni­schen Patri­cia Urquiola.

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Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Die bril­lan­te Idee, die Well­ness­oa­se mit Bil­dern zu per­so­na­li­sie­ren, haben wir ja bereits the­ma­ti­siert (man beach­te den­noch die tol­le Hän­gung unten). Was den Wohl­fühl-Look kom­plett macht: Tep­pich! Wer ganz sicher gehen will, wählt eine Out­door-Vari­an­te, gemüt­li­cher sind aber def­in­tiv unemp­find­li­che Woll­ver­sio­nen (im Bild: „Hai­ti“ von Karpeta).

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