Einrichtungstipps für ungewöhnliche Räume
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Es gibt Räume im Haus, die nur selten liebevoll gestaltet, ja, geradezu vernachlässigt werden. Wieso aber sollte ein Wäscheraum nicht schön sein, wenn man sich doch mehrmals die Woche darin aufhält? Oder die Abstellkammer. Oder das seperate WC, der private Fitnessraum, das Fernsehzimmer, die Hausbar oder vor allem der Eingangsbereich. Hier kommen Einrichtungstipps für die C-Promis unter den Räumen.

Das Gäste WC

Gerade bei kleinen Räumen plädieren wir für eine Rundum-Tapete! Hier kann der Mut zum Muster ausgiebig erprobt werden. Ob mit einem streng grafischen Dessin wie in unserem Titelbild oben („Österbro“ von Sandberg) oder klassischeren Motiven. Besonders gut gefallen uns hier zwei Varianten, die an Entwürfe der britischen Ikone William Morris erinnern.

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(Bilder via Tapetenhersteller Farrow & Ball und aus dem Resort Canyon Ranch in den neuenglischen Berkshires)

Die Wäschekammer

Sortieren, reinwerfen, aufhängen, bügeln – nur wenige Menschen erledigen diese Dinge wirklich mit Genuss. Aber wenn schon kein Weg daran vorbei führt, sollte jener wenigstens in einem fröhlich gestalteten Raum enden. In den beiden Beispielen unten wurde vor allem mit Farben und Mustern gearbeitet, was den Fokus von den Maschinentrümmern ablenkt. We love!

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(Bilder via A Beautiful Mess / Danielle Colding Design)

Der Fitnessraum

Wer den Hobbykeller oder ein Zimmer zum Fitnesstempel macht, wird sich bei jeder Minute auf dem Laufband über eine schöne Aussicht freuen. Etwa eine kunstvolle Tapete, wie in einem von Designerin Sophie Ashby gestalteten Londoner Apartment (mehr von Sophie Ashby finden Sie hier).

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Oder einem etwas dezenteren, aber dennoch auffälligen Kunstwerk (Bild und Einrichtung von Stéphanie Coutas). Einrichtungstipps-Fitnessraum_StephanieCoutas_VillaSaid-decohome.de 1

Der Eingangsbereich

Die wohl erstaunlichste Zone der Vernachlässigung findet sich oftmals direkt im Eingangsbereich des Hauses. Dabei genügt schon ein einziger guter Effekt, um Gästen ein eindrucksvolles Entrée zu bescheren. Die US-Einrichterin Erin Williamson hat sich eine coole, geometrische Deckengestaltung einfallen lassen, mit farbig abgesetzten Kegeln und einer schlichten Hängeleuchte im Zentrum.

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Stéphanie Coutas wiederum installierte in einem New Yorker Apartment Kunst für den Boden. Besonders gefällt uns dabei, dass das Parkett durch das schwarz-weiße Stein-Inlay unterbrochen wird und es so wie eine Intarsie wirkt.

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Die Abstellkammer

Drei Zutaten: Viel Weiß, eine gemusterte Tapete mit hellem Fond und ein paar goldene Akzente. Mehr braucht es gar nicht.

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(Bilder via Interiordesignerin Rachel Laxer und Tepetenlabel Farrow & Ball)

Das Fernsehzimmer

Wir mögen ja die Idee, das Wohnzimmer Fernseher-frei zu gestalten und stattdessen einen kleinen Raum zum Filmeschauen herzurichten – bei Platzmangel ggf. in Kombi mit einem Gästezimmer. Der wichtigste Aspekt: die Gemütlichkeit. Ein Sofa mit Veloursbezug, abgetönte Farben und ein weicher Teppich sind die Komponenten, die einen entspannten Abend garantieren. Damit es optisch nicht zu langweilig wird: Wie wäre es mit ein paar Filmzitaten in Standbild-Form?

All diese Dinge brachte das britischen Interior-Studio Black & Milk ein einem Londoner Apartment zusammen.

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Die Hausbar

Was in den 80ern in jeden guten Hobbykeller gehörte ist heute nur noch selten zu finden – warum eigentlich? Sind wir weniger gesellig oder gehen wir einfach nur mehr aus? In Zeiten zahlloser „homemade“ Gin-, Whiskey- oder Rumsorten signalisiert eine gepflegte Hausbar den Höhepunkt der Genussbereitschaft. Für die Gestaltung derselben bietet sich Vintage-Design besonders an. Vielleicht weil oben genannte Spirituosen ein eher morbider Charakter umweht.

Ein schönes Exemplar liefert Einrichterin Danielle Colding. Viel Holz, eine elegante Strukturtapete, dazu ein cooles Kunstwerk. Nur bei den Barhockern hätten wir uns etwas mehr gewünscht. Etwa mit einem Verlourbezug und goldenem Gestänge (zum Beispiel von Ihreborn oder Munna).

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Städtern, die sich so viel Dekadenz schon allein platztechnisch nicht leisten können, empfehlen wir dieses wunderschöne Minibar-Design aus der neuen Home Collection von Nomon.

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Also dann, keine Ausreden mehr. Ran an die Räume!

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