Citytrip München: die Hotspots der Redaktion

Für alle, die Mün­chen abseits des Okto­ber­fests ent­de­cken wol­len, kom­men hier unse­re ganz per­sön­li­chen Lieb­lings­or­te – Shop­ping­tipps, Restau­rants, Cafés, Muse­en und natür­lich ein biss­chen Sightseeing.

Titel­bild: Roc­ca Riviera

Sightseeing

Wie fast jede Stadt lässt sich auch Mün­chen am bes­ten zu Fuß oder mit dem Radl erkun­den. An schö­nen Tagen spürt man das Münch­ner Lebens­ge­fühl nir­gend­wo bes­ser als an der Isar oder in einem der vie­len Bier­gär­ten. Eine der schöns­ten Anlauf­stel­len am Fluss sind die Stu­fen unter der Rei­chen­bach­brü­cke. Vor­her lohnt sich ein Besuch beim nahe­ge­le­ge­nen Kiosk (Fraun­ho­fer­stra­ße 46), um sich mit einer Fla­sche Hel­lem auszustatten.

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Stra­ßen­mu­si­kant in Leder­ho­se am Odeonsplatz

Wer dem Groß­stadt­tru­bel ent­flie­hen möch­te schwingt sich aufs Rad und folgt ein­fach den Ufer­we­gen, an denen auch immer wie­der Bier­gär­ten und Kios­ke zu Ver­schnauf­pau­sen ein­la­den. Für alle ande­ren lie­gen der Gärt­ner­platz und das Glo­cken­bach-Vier­tel zum Grei­fen nah. Hier lohnt es sich durch die vie­len Sei­ten­stra­ßen zu schlen­dern, um indi­vi­du­el­le Shops und Cafés zu ent­de­cken (Tipps und Adres­sen gibt’s wei­ter unten).

Wei­te­re wich­ti­ge (und schö­ne) Plät­ze im Schnelldurchlauf:

  • Eng­li­scher Garten
  • Sur­fer mit­ten in der Stadt am Eng­li­schen Gar­ten beob­ach­ten: die ste­hen­de Welle
  • Frie­dens­en­gel zwi­schen Lehel und Prinzregentenplatz
  • Ode­ons­platz
  • Vik­tua­li­en­markt und Marienplatz
  • Schloss Nym­phen­burg
  • Die Bier­gär­ten der Ein­hei­mi­schen: Zum Flau­cher, Taxis-Gar­ten, Hof­bräu­kel­ler Biergarten
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Das gibt’s nur bei uns: Sur­fer mit­ten in der Stadt
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Bei schö­nem Wet­ter unbe­dingt in der gro­ßen Park­an­la­ge des Schloss Nym­phen­burg spa­zie­ren gehen und einen Blick in die Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur wer­fen
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Auch einen Besuch Wert: die Baye­ri­sche Staatsoper 

Individuelle Shoppingtipps

Wer jen­seits der gro­ßen Mode­ket­ten (auf der Kau­fin­ger­stra­ße) bum­meln möch­te, wird vor allem rund um den Gärt­ner- und Wie­ner­platz, im Uni­vier­tel und auf der Hohen­zol­lern­stra­ße fün­dig. Klei­ner Tipp: es lohnt sich die Umge­bun­gen weit­läu­fig zu erkun­den – ein­fach immer der Shop­ping-Nase nach! Hier ein paar unse­rer Lieblingsläden:

Innen­stadt-Per­len, Gärt­ner­platz und Glockenbachviertel:

  • Die fünf Höfe (Theatinerstr.15): Neben bekann­ten Mar­ken fin­den sich hier tol­le Shops, wie Mohr­mann Basics und Susan­ne Ben­ter (aus­ge­wähl­te Fashion-Pie­ces und Acces­soires) oder der Inte­rior­design-Shop Maga­zin.
  • The Store: Mode-High­lights und das von Isa­bel Non­nen­ma­cher gestal­te­te In-hou­se-Café ent­de­cken (Pro­me­na­de Platz 11).
  • Der Luit­pold­block beher­bergt unter ande­rem den exklu­si­ven Inte­ri­or­shop Casa For­tu­na­ta (Maxi­mi­lans­platz 12) mit einer tol­len Aus­wahl an For­na­set­ti Pro­duk­ten sowie einen wei­te­ren desi­gni­gen Store der Beau­ty-Mar­ke Aesop. Loh­nens­wert ist auch ein Abste­cher zu Acne, Schwit­ten­berg oder auf einen Kuchen ins Café Luit­pold.
  • Wort­wahl: Es ist fast unmög­lich aus die­sem Läd­chen für Kar­ten, Bücher und schö­nem Nip­pes zu gehen, ohne etwas zu kau­fen (Rei­chen­bachs. 17).
  • Wolff’s Antik­qua­ri­um: Vin­ta­ge Schät­ze von Büchern bis hin zu Stüh­len fin­det man in die­sem lie­be­vol­len und alt­ein­ge­ses­se­nen Anti­qui­tä­ten­la­den (Fraun­ho­fers. 34).
  • Bar­ber Hou­se: Wäh­rend die Damen durch die Läden zie­hen, kann Mann sich hier Haa­re oder Bart in Form brin­gen las­sen (Fraun­ho­fer­str. 20 oder auch Pacel­li­stra­ße 5).
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Wolffs Anti­qua­ri­at
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Inte­ri­or­shop Kle­witz Die Woh­nung (Dreih­müh­len­stra­ße 40)
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Fach­män­ner am Werk im Bar­ber Shop
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Wer genug im The Store gestoppt hat, ent­spannt im dazu­ge­hö­ri­gen Café

Schwa­bing und Univiertel:

  • Stadt­haus Rein­hard:  Vom Glas­dös­chen bis zur Decken­leuch­te fin­det man in die­sem Inte­ri­or­shop eine fei­ne Aus­wahl tol­ler Mar­ken (Nor­den­dstr. 36). Gleich gegen­über liegt übri­gens der tou­ris­ten­freie Eli­sa­beth­markt, mit sei­nem klei­nen Bier­gar­ten, sei­nen Cafés und Ständen.
  • Gabin: Luxus-Secon­hand­la­den (Geor­gen­str. 46). Von hier aus gelangt man auch fix zur Hohenzollernstraße.
  • Bean Store: Coo­le Mode und Koope­ra­tio­nen mit loka­len Desi­gner (The­re­si­en­str. 25, Bild unten). Von hier aus auch unbe­dingt in die Tür­ken­stra­ße abbie­gen, um wei­te­re Bou­ti­quen und Cafés zu entdecken.

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Haid­hau­sen:

  • 1260 Grad: Bezau­bern­der Shop mit hand­ge­mach­ter Kera­mik, ergänzt von einem aus­ge­wähl­ten Acces­soire-Sor­ti­ment (Sedan­str. 27).
  • Unbe­dingt schräg gegen­über einen Blick ins Schau­fens­ter bei Anne von Wäch­ter wer­fen. Nicht nur die Deko­ra­ti­on, son­dern auch die Schmuck­stü­cke sind wirk­lich besonders.
  • The Lovely Con­cept: Stil­si­che­re Aus­wahl an Deko-Objek­ten, Acces­soires und Mode für Kids und die Damen­welt. Von dort aus geht’s wei­ter zur Inne­ren Wie­ner Stra­ße und dem dazu­ge­hö­ri­gen Platzl, wo noch mehr indi­vi­du­el­le Shops war­ten (Stein­stra­ße 27).

Restaurants, Cafés, Märkte

Neben der ‚gua­den‘ baye­ri­schen Küche, die bei­spiels­wei­se im Gör­res­hof oder Gie­sin­ger Bräu ganz her­vor­ra­gend schmeckt (Gör­res­stra­ße 38 und Mar­tin-Luther-Stra­ße 2), hat Mün­chen eine Viel­zahl kuli­na­ri­scher High­lights von denen vie­le design­tech­nisch auch ein Augen­schmaus sind.

Cafés, Märk­te und Co.:

  • Göt­ter­spei­se: Mün­chens cools­ter Can­dy- und Kuchen­shop. Auch immer ein guter Tipp für Geschenk-Suchen­de (Jahn­stra­ße 30).
  • Fräu­lein Grün­eis: Hip­per Kiosk neben der ste­hen­den Eis­bach-Wel­le (Ler­chen­feld­str. 1a).
  • The Charles Hotel: Der per­fek­te Ort, um einen After­noon-Tea sowie die wirk­lich köst­li­chen Sco­nes (bri­ti­sches Gebäck) mit Clot­ted Cream und Mar­me­la­de zu genie­ßen (Sophienstr.28).
  • Pavesi: Mit­ten im Uni­vier­tel gele­gen gibt es hier lecker beleg­te Pani­ni, Bagels, Brezn und Bir­cher­müs­li zum Früh­stück. Und natür­lich guten Kaf­fee! (Tür­ken­str. 61).
  • Vik­tua­li­en­markt: Mün­chens ältes­ter Markt ist immer einen Besuch wert. Hier sit­zen Tou­ris­ten neben alt­ein­ge­ses­se­nen Münch­nern in der klei­nen Och­sen­brate­rei. Bei gutem Wet­ter kann man im Bier­gar­ten vor der Tür auch inmit­ten des bun­ten Markt­trei­bens sein Bier genie­ßen. Wer schon mal da ist, soll­te auch einen Blick ins Eata­ly (Schran­nen­hal­le) wer­fen. In der Markt­hal­le für ita­lie­ni­sche Spit­zen­pro­duk­te kann man bei Bru­schet­ta mit selbst her­ge­stell­ter Bur­ra­ta und einem Gläs­chen Vino genüss­lich die Leu­te beobachten.
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Fräu­lein Grüneis
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Köst­lich: Eta­ge­re mit Scores und Häpp­chen zum After­noon-Tea im The Charles Hotel
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Ein Herz­stück Mün­chens: Das Café Götterspeise …
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Restau­rants:

  • Chez Fritz: Köst­li­che ‚Moules Fri­tes‘ in läs­sig-fran­zö­si­scher Bis­tro-Atmo­sphä­re (Prey­sings­ta­ße 20, Haidhausen).
  • Chu Chin: Die jüngs­te Schwes­ter des ‘Anh-Thu‘ und ‘Choch­in­chi­na‘ ser­viert fei­ne viet­na­me­si­sche Gerich­te in moder­nem Ambi­en­te (Isma­nin­ger­str. 61, Haidhausen).
  • Ella:  Das Restau­rant im Len­bach­haus macht der nörd­li­chen Stadt alle Ehre: gutes Essen, guter Wein, himm­li­sche Dol­ci und net­ter Ser­vice (Lui­sen­stra­ße 33, Max­vor­stadt). Gut gestärkt kann man im Muse­um dann auch noch die Wer­ke der Künst­ler­grup­pe ‚Blau­er Rei­ter‘ bewundern.
  • Roc­ca Rivie­ra: Inter­na­tio­nal Glam, umge­setzt mit viel Stoff! Das lässt unse­re Her­zen natür­lich höher schla­gen, auch wenn uns das Mit­tags­me­nü nicht vom Hocker gehau­en hat (Wit­tels­ba­cher­platz 2, Innen­stadt, Nähe Odeonsplatz).
  • Gra­no: Unkom­pli­zier­te Piz­ze­ria, die täg­lich zwei Nudel­ge­rich­te und eine klei­ne, boden­stän­di­ge, aber wirk­lich lecke­re Aus­wahl an Piz­zen anbie­tet. Da fast nie jemand ans Tele­fon geht und es meist voll ist: Zeit mit­brin­gen oder vor­bei gehen, um zu reser­vie­ren (Sebas­ti­ans­platz 3, Innen­stadt – gleich um die Ecke vom Viktualienmarkt).
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Das Roc­ca Rivie­ra am Wit­tels­ba­cher Platz

Museen

Zum Schluss gibt’s noch eine klei­ne Aus­wahl Muse­en mit (meist) loh­nens­wer­ten Aus­stel­lun­gen. Klei­ner Tipp: Vie­le Münch­ner Kul­tur­häu­ser kos­ten sonn­tags nur 1 Euro  – wel­che? – und sind, wie die meis­ten Muse­en, mon­tags geschlossen.

MUCA Pre-Opening, München, 08.12.2016

Das ein­zi­ge Street-Art Muse­um in Deutsch­land wid­met sich Graf­fi­ti und Co.

Fotos: Chris­ti­ne Bauer

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