Die neusten Trends fürs Bad
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Gerade einmal 7,8 Quadratmeter misst ein Badezimmer im Durchschnitt. Dennoch gibt’s mittlerweile alles, um es von der rein funktionalen Nasszelle zur privaten Wellness-Oase zu befördern. Wir zeigen die neuesten Systeme, Trends und Inspirationen für eine individuelle Gestaltung!

Wasser für die Gesundheit

Die natürliche Behandlung von chronischen Schmerzen, Durchblutungsstörungen, Rheuma oder sogar Stress mit Wasser ist nichts Neues – denken Sie mal an das gute, alte Kneipp-Becken. Dass dies mehr und mehr im eigenen Bad stattfinden kann, hat die weltgrößte Messe für innovative Badezimmer, die ISH in Frankfurt, dieses Jahr gezeigt.

Bei den neuen Duschen rieselt es nicht nur von oben, sondern von allen Seiten und mit individuell einstellbarer Strahlen- und Druckstärke. Daneben erobern Dampfduschen das private Bad, ebenso wie höhenverstellbare Sanitärobjekte oder Toiletten mit „Dusch“-Funktion. Gerade letztere, die in entwickelten asiatischen Ländern längst Standard sind, erfreuen sich durch ihr Hygieneversprechen und eine immer ausgeklügeltere Technik inzwischen auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit.

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Dornbracht verwandelt das Bad in ein Spa
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Regendusche und Armaturen von Villeroy & Boch
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Für individuelle Strahlen: Smart Control von Hans Grohe

 

Neue Oberflächen

Nicht nur im Wohnbereich wird immer mehr Wert auf außergewöhnliche Materialien gelegt. Nach modern in Szene gesetztem Marmor sorgen nun Hölzer mit feuchtigkeitsresistenter Beschichtung und sogar Stoffe für eine raffinierte Optik. Das deutsche Familienunternehmen Bette zeigte bereits im vergangenen Jahr Badewanne und Waschtisch in einem Stoffkleid von JAB Anstoetz. Auf der diesjährigen ISH setzte das Unternehmen auf ausgefallene Strukturen und klare Formen.

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Waschtisch aus glasiertem Stahl und Stoff von Bette
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Badewanne „Loft Ornament“, ebenfalls von Bette
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Marmor modern eingesetzt im Hotel Baglioni
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Auf Holz und Keramik setzt das japanische Label Toto
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Design-Armatur „Vaia“ von Dornbracht

 

Armaturen glänzen nicht mehr nur in Silber oder Gold, sondern auch in Messing, Kupfer oder modernem Schwarz.

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Armaturen von Hansgrohe

Freistehend schön

Galt noch vor wenigen Jahren eine freistehende Badewannen als das Nonplusultra, rücken nun auch Waschtische und Duschen von der Wand ab. Was alle miteinander verbindet: ein hoher Designanspruch. Wie zum Beispiel unsere Wannen-Favoriten „Grid“ (oben) und „Tricolore“ (unten) von Designer Werner Aisslinger und Tina Bunyaprasit für Kaldewei.

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Generell bestimmen in diesem Jahr klare Linien beim Design von Sanitäranlagen, Möbeln und Accessoires das Bild:

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Wasserfeste Tapete „Inner Forest“ von Wall & Decò
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Waschtisch von Kartell by Laufen
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Schlichtes Design von Geberit
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Schlichte Design-Spiegel von Alape

 

Smartes Badezimmer

Natürlich findet die Smart-Home-Entwicklung auch im Badezimmer statt: Von intelligenten Steuerungen für Dusch-WCs über Armaturen, welche die Wassertemperatur auf eine genaue Gradzahl regulieren oder mit dem Wasserfluss auch Seife spenden, bis hin zu Spiegeln, die durch eine Wischbewegung (ohne den Spiegel zu berühren) die Beleuchtung ändern, wird man hier in den nächsten Jahren mit Sicherheit noch überrascht werden.

Zum Schluss noch ein kurzes Video über die spannendsten Eindrücke von der diesjährigen ISH:

Titelbild: Freistehende Dusche von Drummonds.

Noch mehr Gestaltungsideen für ein persönlicheres Bad findet ihr hier!

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