11 Ideen für die ungewöhnliche Wandgestaltung
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Wir haben uns hierzulande ja nun endlich an farbige Wände und gemusterte Tapeten gewöhnt. Elf Ideen und Beispiele, wie Sie mit origineller Wandgestaltung ein gemütliches und auch harmonisches Gesamtkonzept gestalten.

Wandgestaltung mit mehreren Farben

Die einfachste und dennoch effektvollste Variante ist eine Komposition mit verschiedenen Farbflächen, wie das in Little Greene Farben gestaltete Esszimmer auf unserem Titelbild oben zeigt oder das rosarote Schlafzimmer in Dulux-Farben unten. Wichtig ist dabei natürlich vor allem, dass die Töne zueinander passen. Bei der Auswahl also am besten darauf achten, dass diese eine ähnliche Sättigung aufweisen – also ähnlich abgetönt sind und damit die gleiche matte oder auch leuchtende Strahlkraft besitzen. So stiehlt keine Farbe der anderen die Show.

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Diese Regel gilt auch, wenn die Gestaltung etwas aufwendiger ausfällt, wie im Esszimmer unten (gestrichen mit Farrow & Ball Farben). Hier haben die Einrichter sich an den bestehenden Linien im Raum orientiert: Tischhöhe und Türrahmen. Um es nicht zu streng zu gestalten, ragt ein Wandteller über die ockerfarbene Linie. Kleine Brüche wie dieser helfen das Gesamtkonzept spannend zu halten.

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Tapete und Farbe mischen

Wer dagegen eine Mustertapete mit ins Spiel bringen will, sollte die Wandfarbe einem Ton im Muster anpassen. Ein wunderbarer Weg, dass die Tapete nicht wie ein vollflächiger Ausreißer und Blicke-Zieher im weißen Raum wirkt, sondern zum harmonischen Ganzen beiträgt. Sehr harmonisch ist die Hommage an Grün unten (Tapete aus der Kollektion „Sankara“ von Casamance). Das Prinzip funktioniert aber auch mit mehrfarbigen und mutigen Mustern.

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Und es funktioniert sogar mit zwei verschiedenen Tapeten, wie im Beispiel unten mit Dessin „Hornbeam“ von Farrow & Ball. Das gleiche Muster wurde in zwei verschiedenen Farbstellungen an die Wand gebracht und durch eine Zierleiste getrennt. Auch hier gilt: Beiden unterliegt ein grauer Fond und genau dadurch funktioniert der Look.

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Musterbordüre

In Großbritannien schon lange Standard, hierzulande noch Highlight: Eine breite Musterbordüre – gerne mit humoristischem Motiv wie der Hundeparade des jungen belgischen Labels Tenue de Ville – trennt den Raum in Oben und Unten. Und eignet sich daher vor allem für hohe Räume.

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Struktur schaffen

Müsste man die Trends der vergangenen Jahre auf einen Übertrend herunterbrechen, ließe es sich so zusammenfassen: Bitte anfassen! Angenehme Haptik durch auffällige Strukturen scheint ein Bedürfnis zu sein, dass im durchdigitalsierten Alltag immer wichtiger wird. So interpretieren zumindest viele Experten das Phänomen. Für die Wandgestaltung finden wir besonders die weichen Varianten schick, wie unten eine lederne Verkleidung von Studioart (über Sahco). Durch den wattig-gemütlichen Effekt vor allem im Schlafzimmer eine gute Idee.

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Gestaltungsrezept für die Küche

Sie ist einer dieser Räume, die Wand-technisch noch am häufigsten vernachlässigt werden. Dabei kann eine schöne Tapete oder Farbe auch hier den entscheidenden Beitrag zur Gemütlichkeit leisten. Die weiße Küche wurde mit Sandberg-Tapete „Juniflora“ fröhlich aufgehübscht. Auch hier wieder der gestalterische Clou: Der Fond unter dem Muster ist so hell wie die Schränke.

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Ziemlich mutig, aber elegant kann eine komplett monochrome Zusammenstellung sein – wie im Bild von Montana unten. Vor dieser farbharmonischen Bühne lassen sich Blickfänger wie das Panton Wire Regal in coolem Gold (Limited Edition!) schön inszenieren. Im Prinzip ist es sogar essenziell, Blickpunkte zu setzen, sonst wird die Monochromie ganz schnell zur Monotonie (die Wortähnlichkeit kann doch kein Zufall sein?).

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Mit Farbe Bereiche definieren

Gerade in moderner, offener Architektur ist es ratsam den Wohnraum mit gestalterischen Tricks doch wieder zu unterteilen. Sonst wird die Sache mit der Behaglichkeit nicht leicht werden. Mit einem farbigen Rechteck wird unten der Homeoffice-Bereich vom Wohnbereich abgetrennt (Idee und Farben: Dulux). Auch hier wieder schön zu sehen, dass verschiedene Farben vor allem durch eine ähnliche Sättigung funktionieren. Auch wichtig: Das Grau um den Senf-Ton hat selbst einen leichten Gelb-Anteil und integriert es daher schön.

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Guess who’s back?

Die Fototapete erinnert einige vielleicht noch an den Chaos fröhnenden Hobbykeller in den Achtzigern oder minder professionelle fotorealistische Malerei beim Griechen der Provinzhauptstadt. Doch richtig eingesetzt kann sie eine ungewöhnliche Wandgestaltung abgeben, die einem gibt, was man vermisst. Den Wald im Beton-Dschungel (im Beispiel unten von Photowall) oder den Strand für das Arbeitstier mit wenig Freizeit? Eins ist klar: Das Motiv sollte sorgsam gewählt werden, wenn es nicht nach wenigen Wochen Überdruss statt Freude erzeugen soll.

Wandgestaltung-Tapete-decohome.de-Photowall_JonnaJinton_TheSecretPlace_Photowall

Sie hätten gerne noch mehr Ideen für eine ungewöhnliche Wandgestaltung? Mehr dazu hier.

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